Der Magyar Vizsla

 

Entstehung


Der Magyar Vizsla, , wurde im 18. Jahrhundert aus der ungarischen Bracke und dem gelben türkischen Jagdhund, einem Windhund erzüchtet. Im 19. Jahrhundert wurden auch andere Jagdhunderassen, vor allem Pointer eingekreuzt und seit Beginn dieses Jahrhunderts wird die Rasse rein weitergezüchtet.
Unklar ist die Herkunft des Namens "Vizsla". Im finnisch-ugrischen Sprachraum bedeutete "vizi" allerdings soviel wie "suchen" oder "nachspüren". Anderer Versionen besagen, daß "vizi" "mager" oder im ungarischen "temperamentvoll" bedeutet haben soll.

 
 

Da anfangs eine Ausfuhr dieser Hunde aus ihrem Heimatland nicht gerne gesehen wurde, war der "Vizsla" bei uns bis zum 2. Weltkrieg weitgehend unbekannt. Erst mit Kriegsende wurde im Jahre 1947 er in das "Österreichische Hundezuchtbuch" eingetragen. Hauptsächlich von Österreich aus erfolgte die weitere Verbreitung in das Ausland: sehr bald wurden Vizslas nach Amerika exportiert, wo es heute weit mehr Vertreter der Rasse als im Ursprungsland Ungarn gibt.

 


Wesen und Temperament

 

Die Rasse zeigt einen ausgesprochen liebenswerten Charakter, lebhaftes Temperament, eine angeborene Fröhlichkeit und Anhänglichkeit. Empfindlich ist der Vizsla gegenüber grober Behandlung und gebrüllten Kommandos. Zur Führung sind Konsequenz, Verständnis und Einfühlungsvermögen notwendig. 

 
 

Um all ihre Eigenschaften entwickeln zu können, braucht diese Rasse Familienkontakt bzw. Rudelanschluß; auch Kinder werden gerne akkzeptiert.
Die Intelligenz und Lernfähigkeit sind überaus ausgeprägt und er verfügt über eine schnelle Auffassungsgabe, weshalb die Ausbildung schon spielerisch beim Welpen beginnen sollte. Die Clownhaftigkeit ist oftmals Grund für Heiterkeit in der Familie -versteckspielen, alle möglichen Sachen tragen, nach Maulwürfen graben und ursprünglich in die Luft zu springen, um einen Schmetterling zu fangen.Von Zwingerhaltung ist abzuraten.


 

Trotz seines Temperamentes ist er ein ruhig und verläßlich arbeitender Jagdgebrauchshund, der die Vorzüge seiner Ahnen in sich vereint. Fand der Vizsla früher besonders bei der Hühnerjagd Verwendung, so wird er heute in allen Sparten der Jagd in Feld, Wald und Wasser voll eingesetzt und erbringt überall beste Leistungen. Verfugt über eine ausgezeichnete Nase, festes Vorstehen, Anlagen zum Suchen und Apportieren und deutliche Wasserfreude.


 

Hitze und Kälte, Dornen und Stacheln scheinen dem Vizsla trotz der kurzen Behaarung nichts auszumachen. Er ist in der Haltung und Führung völlig unproblematisch und daher auch in Haus und Garten ein angenehmer Hund. Anhänger findet der Magyar Vizsla überall: sei es bei Jägern,- natürlich bei Kindern als Spielgefährte und nicht zuletzt auch bei den modebewußten Damen. Denn durch die aparte semmelgelbe Farbe und die elegante Erscheinung paßt der Vizsla zu jeder Modeneuheit und Modefarbe.

 


Rassebeschreibung

 

Der Magyar Vizsla ist ein mittelgroßer, eleganter Vorstehhund mit einer Schulterhöhe um 60 cm. Auffällig ist die semmel- bis goldgelbe Färbung des kurzen Haares, ein kleiner weißer Brustfleck ist gestattet. Der Kopf ist elegant, mit tief angesetzten Behängen und nicht zu hellem, dunkel semmelgelben Auge. Der gut bemuskelte Körper verrät den Einsatz des Vizslas als Jagdgebrauchshund. Die tief angesetzte Rute kann unkupiert oder etwa um ein Drittel gekürzt sein. 

 

 

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